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2. Februar 2016

††† Tagebuch 30.1. - 2.2.2016 | vegetarisch

Die letzten Tage kann man essenstechnisch relativ leicht zusammenfassen unter: war vegetarisch, hätte vegan werden sollen.

Am Samstag hatte ich meinen letzten WIFI-Tag und den beging ich im WIFI-Restaurant vegetarisch. Die vegane Alternative wäre ein Salat mit Brot gewesen und damit hätte ich den Tag nicht überlebt. Jedenfalls nicht halbwegs fit und zufrieden. Es ging schließlich den ganzen Tag über um Arbeitsrecht. Die Juristen unter den Lesern werden jetzt den Zusammenhang eventuell nicht verstehen. (Haha, Leser. WER? :)))))

Am Sonntag gabs bei Muttern Marillenknödel. Bei ihr esse ich immer vegetarisch, denn schon DAS überfordert sie manchmal und vegan will ich ihr erst gar nicht zumuten. "Ja mei, so hat jeder seinen Vogel" heißt es dann, wenn die Spleens meiner Schwester den meinen gegenüber gestellt werden.

Ja, meine Ernährung ist ein Spleen.

Ein paar essenstechnische und vegane Fotoimpressionen vom Wochenstart kann ich liefern. Es war viel Spinat im Spiel. Wäre Spinat tatsächlich so eisenhaltig wie landläufig geglaubt wird, würde ich sagen "Mama needs her Eisen". Aber das mit dem Eisen im Spinat ist ein Mythos. Google it!

Apropos Spinat: bei Lidl gibts 500g-Packungen Spinat zu kaufen. Ich habe noch nie so große Spinatblätter gesehen. Handflächengroß! Männer-Handflächen!

Salatherzen, Spinat und rote Paprika

Meal prep mit Handflächen-Spinat

Ich koche übrigens tatsächlich immer das Gleiche in unterschiedlichen Varianten. Zum Beispiel gab es die letzten Tage auch wieder Gemüsesuppe. Das Rezept ist unter der Kategorie Vorspeise zu finden. Nur war dieses Mal mehr Kraut drinnen. Und im Glas auf dem Foto da oben befinden sich unter anderem Champignons. Und Tomaten, Linsen, Spinat. Und Reis. (No-na) Das ist ebenfalls eine sehr beliebte Kombination in meinem Speiseplan. Zusätzlich gab es fast jeden Tag einen Spinat-Bananen-Smoothie.

Für meinen Blog ist das kontraproduktiv weil auf Dauer eher langweilig. Für meinen Alltag funktioniert es so aber ganz gut. Ich weiß immer was ich einkaufen muss und brauche nicht viel zu denken wenn ich am Abend noch den Herd anwerfe.

Ach ja... und ich hab schon wieder eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank liegen! Ich kann nicht anders!

7. Januar 2016

††† Tagebuch 6. + 7.1.2016 | vegan

Zwei ernährungstechnisch unaufgeregte aber durchaus gesunde Tage. Am Feiertag, den 6. Jänner gabs Reisfussili (Felicia Reis Fussili Tricolore Bio, bei Amazon bestellt) mit Spinat, Zucchini, Pilzen und Bohnen. Sah so aus:


Am Abend habe ich Blätterteig-Häppchen gefüllt mit Marzipanschokolade, Äpfel und Marmelade gemacht. Also jeweils eine Zutat pro Häppchen. Merke: Nur weil es genug Teig ist, um die Füllung komplett zu verschließen, muss es noch lange nicht reichen, um im gebackenen Zustand das gleiche Ergebnis zu erzielen. Schmeckte trotzdem, auch wenn damit kein Schönheitspreis zu gewinnen war.

Am 7. Jänner gab's ein von Monami Frost inspiriertes Essen: Vegan Rice Sald Bowl. Hier ihr Rezeptvideo:



Bei mir sah das dann so aus - siehe unten.

Da drin sind: Reis, in Knoblauchöl gebratene Champignons und Zucchini, Kichererbsen, Hummus, Kichererbsen, Salat, Avocado, Kürbiskernöl, Essig, Salz und Zitronensaft.


mhhhhh nomnom!

Soeben habe ich ein getoastetes Aufbackweckerl mit Alsan und Marmelade genascht. Ein eher ereignisloser Tag geht zu Ende. Herr R. schaut Serien, vielleicht schauen wir noch gemeinsam einen Film. Die Katze will 10 mal pro Stunde raus und nach 2 Minuten gleich wieder rein. Herrlich unaufgeregt das Ganze!

3. Januar 2016

††† Gefüllte Champignons mit Kartoffel | vegan

Üblicherweise mag ich es gerne einfach und schnell. Wenige Zutaten, Salz und Pfeffer, fertig. Dieses Rezept entspricht in meinem Kochuniversum schon eher der Kategorie "Geht das nicht schneller?". Auch wenn die Zutatenliste sehr übersichtlich ist. Aber es zahlt sich aus. Von Herrn R. als gut befunden.

5 große Portobello Champignons (bei Merkur erhältlich)
1 Tasse Langkornreis (oder auch Dinkelreis)
1/2 Tasse Sojagranulat
3 Blattspinatzwutschgerl oder auch zwei handvoll frischer Spinat
Festkochende Kartoffel - Menge nach Belieben

1 kleine Zwiebel
Knoblauchöl
alternativ normales Öl und eine Zehe Knoblauch
Suppenwürze
Salz
Pfeffer
eventuell ein EL Hefeschmelz

Die Kartoffel in einem kleinen Topf mit Wasser bedeckt weich kochen. Danach in kaltem Wasser liegen lassen und nach ein paar Minuten schälen.

In einem weiteren Topf den Reis in Suppe kochen.

Währenddessen eine kleine Pfanne mit Wasser füllen und dieses mit einem Esslöffel Suppenwürze zum Kochen bringen. Das Sojagranulat darin ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das gekochte Granulat in einem feinmaschigen Sieb abseihen und mit einem Kochlöffel das überschüssige Wasser ausdrücken. In der trockenen Pfanne Knoblauchöl oder auch Öl ohne Geschmack heiß werden lassen, das Granulat gut salzen und in der Pfanne ca. 10 Minuten anbraten. Währenddessen die Zwiebel (und den Knoblauch, falls kein Knoblauchöl verwendet wurde) klein schneiden, ab in die Pfanne damit und mitbraten.

In der Zwischenzeit sollte der Reis fertig sein: ab durchs Sieb und rein in die Pfanne. Den Spinat hinzufügen und warten bis er aufgetaut ist. Alles gut durchmischen, salzen und pfeffern. Eventuell kann man jetzt ein wenig Hefeschmelz hinzufügen. Nur so eine Idee am Rande...

Die Pilze reinigen und den Stiel rausschneiden (kann man aufheben und z. B. in einer Suppe verwerten); mit dem Hut nach unten auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Die Fülle auf den Pilzen verteilen, andrücken. Die Kartoffel kommen mit aufs Blech. Ab in den Ofen damit und bei ca. 180 Grad solange backen, bis Flüssigkeit aus den Pilzen austritt. Mahlzeit.

Bei der vegetarischen Variante würde ich den Hefeschmelz weglassen und dafür die Champignons mit einer Scheibe Käse überbacken.