26. Januar 2016

††† Skinny Bitch

Bild verlinkt von Amazon 1)
Ein durchaus immer wieder üblicher Dialog aus meinem Leben:

Irgendwer: "Seit wann isst du so?"
Ich: "Seit 2009"
Irgendwer: "Aha und was war damals der Grund?"
Ich: "Ich habe ein Buch gelesen in dem es um Ernährung und Massentierhaltung geht."

An dieser Stelle endet der Dialog idealerweise. Manchmal will es jemand aber ganz genau wissen und es folgt die Frage:

"Welches Buch denn?"

Und dann muss ich erklären, dass mich tatsächlich ein Buch mit dem bescheuerten Titel "Skinny Bitch" dermaßen beeinflussen konnte, dass ich meine Ernährung auf die Sekunde grundlegend geändert habe. Skinny Bitch... also wirklich!

Aber das haben bereits die Autorinnen zu gegeben: Der Titel ist absichtlich reißerisch und verkaufsfördernd.

Die Inhaltsangabe verspricht ebenfalls eher das Gegenteil einer wissenschaftlichen und seriösen Abhandlung:
†††
"Schlanksein ohne Hunger! Dieses Buch hat Millionen amerikanische und britische Frauen aufgerüttelt, denn es serviert unverblümt, ungehemmt und knallhart (aber herzlich) die ganze Wahrheit: Wer sich mit schlechtem Essen voll stopft, darf über seine Pfunde nicht jammern! In der Ernährung mit Köpfchen liegt der Erfolg! Voller Power versorgen die Autorinnen mit allem notwendigen Know-how, damit Frau gut informierte, intelligente Entscheidungen über ihre Ernährung treffen kann. Auf zum gesunden, schlanken Lifestyle!" 2)
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Immer schön die Rufzeichen verwenden!!!!11!

So, nun aber genug der bissigen Kommentare. Dieses Buch ist tatsächlich der Grund warum ich seit Mitte 2009 kein Fleisch mehr esse. Eigentlich geht es um Ernährung im Allgemeinen. Damit hatte ich mich davor nicht wirklich beschäftigt.

Wenn sich jemand bereits bewusst und schon vegetarisch oder vegan ernährt, dann bringt dieses Buch keinen Zugewinn an Wissen oder Erkenntnis. Aber für mich war es damals ein Augenöffner. Bis Seite 74 las es sich lediglich äußerst interessant. Dann startete Kapitel 6 mit seinen sehr plakativen Beschreibungen von Massentierhaltung und Schlachtungen. Vergleichbar mit gewissen Videos, die z. B. der VGT gerne zeigt.

Ich habe bis zur Hälfte des Kapitels gelesen. Dann habe ich eine halbe Stunde lang geweint. Anschließend habe ich das Buch zu Ende gelesen, mich ein halbes Jahr lang vegan ernährt und dabei 6 kg abgenommen. Seither esse ich vegetarisch und immer wieder über längere Zeit vegan.

Und darum verdient sich das Buch hier einen eigenen Beitrag und eine eigene Rubrik. Danke Rory und Kim!

Wer hat das Buch schon gelesen? Hast du vielleicht auch so einen zwiespaltigen Zugang zum Buch wie ich?

1) http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z-ON7OJCL._SX340_BO1,204,203,200_.jpg
2) (Quelle: http://www.amazon.de/Skinny-Bitch-Wahrheit-schlechtes-Schlanksein/dp/3442170397/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1453831165&sr=1-1&keywords=skinny+bitch)

21. Januar 2016

††† Schnelle Tomatensuppe | vegan

So einfach und basic, dass es wirklich kaum der Mühe wert ist, hier großartig was hinzuschreiben. Gleichzeitig aber so einfach und basic UND schnell und gut, dass dem sehr wohl so ist.

Und zwar geht's jetzt los. Für zwei Portionen übrigens.

1 Dose Tomaten in Stückchen oder passiert
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Zwiebel
1 KL Zucker
1 EL Öl
1 gehäufter KL Tomatenmark
Basilikum (frisch oder getrocknet)
Salz
Suppenwürze
1/4 l Wasser
1 Schuss Kokosmilch




Knoblauch und Zwiebel klein schneiden, mit Zucker in Öl anbraten, relativ bald Tomatenmark dazu geben. Nach ungefähr 5 Minuten oder auch länger, wenn man geduldig auf niedrigerer Stufe geröstet hat - was ich eigentlich empfehlen würde - Tomaten dazu. Dann Wasser, Suppe, Salz, Basilikum, köcheln lassen. Ev. durchmixen wenn keine Stückchen erwünscht sind. Mahlzeit.

Irgendwelche Tipps, wie man dieses Süppchen noch feiner und italienischer machen könnte?

††† Tagebuch 20. + 21.1.2016 | vegan

Kein-Kuchen-Mittwoch


Am Mittwoch Morgen durfte ein Vollkornbrot mit Hummus und Kaffee als mein Frühstück auftreten. Zu Mittag gabs veganen Bortschtsch mit Kren im berühmten "Gelbes Krokodil". Der Kren war scharf, der Rest gut aber viel zu wenig. Kein Foto - zu scheu vor vier Kollegen.

Am Nachmittag passierte etwas wirklich Unglaubliches, das in meinem Leben bisher selten passiert ist. Und darauf bin ich stolz. Vor mir standen ca. 5 Stück Kuchen verschiedenster Sorten. Man bot mir ein Stück an, man drängte es mir geradezu auf. Ich habe nichts davon gegessen.

Dabei liebe ich Kuchen! Und ich war nicht satt vom Mittagessen. Das ist der einzige Fall, wo ich vegane Ernährung als Verzicht gelten lasse. Veganer Kuchen ist einfach nicht so gut.

Jep, ich LIEBE Kuchen!


Nur um das klarzustellen.

Am Abend gabs dann schnelle Reisnudeln mit Sugo und Gemüseresten vom Vortag da Herr R. ideenlos war und bei dem kalten Wetter verständlicherweise lieber in die Wanne stieg, statt noch einkaufen zu gehen. Kein Foto, sowohl kochen als auch essen passierten wirklich schnell.

Spinat-Donnerstag

Am Donnerstag war ich im Büro herrlich im Flow und der Tag verging wie im Flug. Mein Frühstück war ein Bananen-Spinat-Smoothie mit Chiasamen und ein Schuss Kokosmilch, verdünnt mit Wasser.

Zu Mittag kredenzte ich mir Hummus, Vollkornbrot, einen Gala-Apfel und etwas frischen Blattspinat als Salat angerichtet. Mit Kernöl... mmmmhhh!



Finde das Kernöl!

Am Abend habe ich darauf verzichtet, in die Tomatensuppe den restlichen Spinat zu geben. Zweimal am Tag sollte reichen. Die Suppe war selbstgemacht. Das Ciabatta selbstgekauft.